• Marc DeSargeau und FAGULON

Das Vertrauen in unwirksame Masken


Wie aus vielen wissenschaftlichen Publikationen sowie den offiziellen Feststellungen des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte hervorgeht, können einfache Stoffmasken die winzigen SARS-CoV-2 Partikel in den Aerosolen nicht aufhalten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen sind sie es jedoch, welche die Hauptursache der Infektion darstellen. Auch die chirurgischen Masken haben kaum eine Wirkung. Sie sind ja auch nur für die Vermeidung der Ausscheidung von Tröpfchen während des Sprechens von Operateuren u.ä. gedacht. Tröpfcheninfektionen sind bei SARS-CoV-2 jedoch eher selten. Die Propagierung von Alltagsmasken war und ist ein gefährlicher Ausdruck von Hilflosigkeit der Politik, der eine falsche Sicherheit suggeriert. Genau dadurch wird aber der Ausbreitung der Infektion Vorschub geleistet.


Man trägt sie in den öffentlichen Verkehrsmitteln u.ä. Situationen, in denen viele Menschen dicht zusammen stehen und glaubt sich geschützt. In Wirklichkeit sausen jedoch die winzigen Viren, die bei jedem Sprechen und Atmen eines frisch infizierten Menschen entstehen, wie durch offene Scheunentore durch die Masken. Hinzu kommt, dass fast alle Masken an den Seiten und der Nase nicht fest anliegen, also ein wesentlicher Teil der Luft hier entweicht und eingesogen werden kann. Brillenträger sehen sofort, wie ihre Brille nach dem Aufsetzen der Maske durch die ausgeatmete Luft beschlägt. Es gibt eindrucksvolle Publikationen, welche die erstaunliche Menge der neben der Maske ein- und herausdringenden Luft nachweisen. Deshalb kann man schlussfolgern: Alltagsmasken und chirurgische Masken erhöhen die Gefahr, sich selbst oder andere zu infizieren, weil sie eine trügerische Sicherheit vorgaukeln. Insofern geht der Protest von Querdenkern, der sich auf die Einschränkung von Freiheitsrechten durch das Tragen von Masken fokussiert, an dem Problem in nahezu lächerlicher Weise vorbei.


An dieser Tatsache ändert auch eine neue Studie von Ökonomen nicht, die Äpfel mit Birnen vergleicht und schlussfolgert, Masken würden die Hälfte der Infektionen vermeiden. Die Autoren haben sich Jenas frühe Maskenpflicht ausgesucht und vergleichen die Infektionsraten mit anderen Städten ohne Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Dabei werden aber die vielen Parameter ignoriert, die solche Vergleiche eigentlich unmöglich machen. Das erinnert an die absurden Studien, die zu den lächerlichen NO2- und Feinstaub Grenzwerten in Innenstädten geführt haben. Man verglich nämlich vor mehr als 15 Jahren einfach die Sterblichkeit auf dem Dorf und in großen Städten und ignorierte alle anderen Faktoren. Also waren das angeblichen giftige (in Wirklichkeit harmlose) NO2 und der kaum existierende Feinstaub an der unwesentlich kürzeren Lebensdauer der Städter schuld. Die Deutsche Umwelthilfe hat auf dieser Basis unglaublich viele Städte sinnlos terrorisiert und zahllosen Anwälten ermöglicht, sich eine goldene Nase zu verdienen.


Zitat aus dem Artikel „Die wahren Ursachen der 2. Welle. Was kann man tun?“ von Marc DeSargeau, https://www.fagulon.de/covid-19/die-zweite-welle/