• Marc DeSargeau und FAGULON

Der russische Impfstoff hat erstaunlich gute Eigenschaften


"Am 3.9. 2020 erschien in einem der renommiertesten Journale der Medizin ein ausführlicher Artikel über die Eigenschaften der zunächst mit viel Skepsis kommentierten SARS-CoV-2 Vakzine aus Russland. Fünf – statt der üblichen drei – Gutachter hatten die Arbeit analysiert und befürwortet. Die Wirkung dieses Impfstoffes wurde zwar nur anhand von 78 Probanden untersucht, ist dafür aber sehr komplex und methodisch sauber durchgeführt.

In dieser Studie wurden zwei der bereits lange erfolgreich zur Impfung eingesetzten Adenovirus-Vektoren verwendet. Sie infizieren menschliche Zellen und bringen diese einige Zeit dazu, Virusproteine zu produzieren, sind aber ungefährlich und verschwinden bald wieder. In diese Viren setzte man gentechnisch das nach außen herausragende Protein von SARS-CoV-2 ein, welches wie ein Schlüssel auf den ACE2-Rezeptor (das Schloss) der Zellen wirkt und so die Infektion ermöglicht. Ein besonderer Trick bestand darin, zwei ganz unterschiedliche Adenovirus-Vektoren zu verwenden. Drei Wochen nach der Verabreichung des ersten wurde der zweite gespritzt, um den sogenannten „Booster“-Effekt auszulösen. Damit erreicht man die erneute Stimulierung des Immunsystem, welches das Virus-Protein schon kennt. Diese zweite Reaktion kann aber nicht durch die ebenfalls gebildeten Antikörper gegen die Adenovirus-Proteine des Vektors behindert werden, weil sich beide so stark unterscheiden.

Das überraschende Ergebnis: Nach 6 Wochen wird nicht nur eine stärkere Antiköperantwort ausgelöst, als sie bei denjenigen Menschen zu finden ist, die eine SARS-CoV-2 Infektion bereits überstanden haben. Diese Antikörper können das Virus auch effektiv neutralisieren. Besonders wichtig: gleichzeitig werden auch die T-Zellen aktiviert, die infizierte Zellen zerstören. Hinzu kommt, dass die Nebenwirkungen sich nicht von denen der üblichen Impfungen unterscheiden (gelegentliche Rötungen/Schwellungen am Einstichort, geringes Fieber etc.).

Besonders interessant ist, dass sich in Tierversuchen zeigte, dass die gefährliche ADE-Reaktion - also die durch Antikörper verstärkte Infektion - nicht auftritt. Dieses Phänomen hatte bei einigen Impfstoffen gegen andere Krankheiten zum Abbruch der Studien geführt. Ob sich dies auch beim Menschen bestätigt, werden die gegenwärtig beginnenden großen Phase-III Studien mit 40.000 Probanden zeigen. Es sieht aber so aus, als hätte dieser Impfstoff alle Eigenschaften, die man sich nur erhoffen kann."

Zitat aus: Corona: Neueste Forschungsergebnisse ermöglichen effektive Prävention und Therapie, Marc DeSargeau. https://www.fagulon.de/covid-19/neue-gute-nachrichten/