• Heinz Buschkowsky und FAGULON

Die Einschüchterung funktioniert (noch?)



Angesichts der verfestigten Strukturen und des engen Zusammenhaltes in den Parallelgesellschaften der Ghettos gibt es gegenwärtig drei Arten von Reaktionen innerhalb der deutschen Gesellschaft. Die erste kommt von der Politik und der Hofberichterstattung der meisten Medien. Hier geht es um das Aufrechterhalten von Wunschdenken und Illusionen, wobei man möglichst oft Beispiele verwendet, die positive Signale aussenden, aber nicht repräsentativ für die wahre Situation sind.


Die zweite besteht in der Resignation der in den Ghettos verbliebenen Menschen oder darin, dass sich sie einen neuen Wohnort suchen. Die dritte Reaktion findet man in den sozialen Medien und den alternativen Plattformen - soweit diese nicht bereits zensiert oder gesperrt sind. Dem schließt sich oft die AfD an, die jedoch durch die mediale Verteufelung nur innerhalb der eigenen Anhängerschaft spürbare Resonanz findet.


Was die Mehrheit der Deutschen hinter der Schweigespirale wirklich denkt, wird sich erst zeigen, wenn durch massive gesellschaftliche Veränderungen (z.B. nach einer katastrophalen Wirtschaftskrise) die lange unterdrückten Meinungen hervorbrechen. Ein solch plötzliches und gemeinschaftliches Ablegen der politisch korrekten Masken hat es schon einmal gegeben: bei der friedlichen Revolution in der DDR.



Zitat 1: "Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für die ganz normalen Menschen brechen. Jene Menschen, die schweigen. Nicht, dass sie Angst vor persönlicher Bedrohung haben, nein, sie haben sich ergeben. Junge Familien, Einwanderer wie Deutsche, ziehen fort, und die Alten ziehen sich zurück. Was man für ein dickes Fell haben muss, merke ich auch immer wieder an der eigenen Person. Ich muss nur den leisesten Hauch von Kritik an Einwanderern äußern. Sofort kommen die Moralkeule und die Feststellung, dass ich ein Rassist und Volksverhetzer sei. Manchmal wird der Hauch auch konstruiert. Viele haben darauf keine Lust mehr und deswegen gelernt, den Mund zu halten."

Zitat aus: Heinz Buschkowsky, Neukölln ist überall, Ullstein Verlag 2012, Seite 129



Zitat 2: "Die Einschüchterung funktioniert. In Sachen Integration haben wir fast eine Wand des Schweigens wie in der ehemaligen DDR. Dort bildete die Staatssicherheit die Drohkulisse. Hier ist es ein Kartell aus ideologischen Linkspolitikern, Gutmenschen, Allesverstehern, vom Beschützersyndrom Geschädigten und Demokratieerfindern, das den Menschen das Recht abspricht zu sagen, was sie denken. Richtig stolz bin ich auf die Neuköllner Bevölkerung. Es gibt bei uns keine Gegenbewegung zu den etablierten Parteien und zu unserer demokratischen Gesellschaftsordnung."

Zitat aus: Heinz Buschkowsky, Neukölln ist überall, Ullstein Verlag 2012, Seite 130


Zitat 3: "Es geht so weit, dass Erziehungs- und Lehrkräfte keine mit Schweinefleischprodukten belegten Pausenbrote in der Schule oder der Kita essen sollen. Denn wenn sie das tun und sich nicht die Hände waschen, sind sie unrein und beschmutzen beim Anfassen die Kinder.


Dass sich kaum noch eine Cafeteria traut, neben schweinefleischfreien auch schweinefleischhaltige Produkte anzubieten, kann da nicht mehr verwundern. Eine Cafeteria, in der Schweinefleischprodukte verarbeitet angeboten werden, ist eben nicht halal, sondern haram."

Zitat aus: Heinz Buschkowsky, Neukölln ist überall, Ullstein Verlag 2012, Seite 107