• Marc DeSargeau und FAGULON

Die psychologische Hängematte der "Diskriminierung"


Passive Lügen durch Tabuisierung

Die schwarze Kultur und die der Latinos/Hispanics ist oft eine Ghetto-Kultur. Sie geht einher mit der Verachtung derjenigen, die nicht den gleichen Slang, das gleiche Verhalten und die gleiche Lebensweise haben, wie die dominierende Gruppe in der "community", die in Wahrheit keine Gemeinschaft ist. Ein schlimmes Schimpfwort für einen Afro-Amerikaner gegenüber seinesgleichen ist: innen weiß, außen schwarz. Gemeint ist ein Verräter an der stolzen Andersartigkeit der Schwarzen. Die schwarze Segregation in Ghettos ist oft selbstgewählt und zeigt sich u.a. auch in dem Phänomen, dass es in christlichen Gemeinden von Schwarzen kaum Weiße gibt. Gerade hier sollte doch eigentlich die unterschiedslose Mitmenschlichkeit am größten sein!


Auch in den USA ist unter den Schwarzen und Latinos/Hispanics der Bildungseifer, die unglaubliche Disziplin und Ausdauer, welche z.B. Schüler und Studenten mit asiatischen Wurzeln auszeichnen, nur selten anzutreffen. Daraus folgt natürlich, dass der Zugang zu anspruchsvolleren und einträglicheren Berufen unmöglich wird. Dieses Versagen wird nun kompensiert, indem man ständig die Keule der angeblichen rassischen Diskriminierung herausholt und jeden beschimpft, der dies nicht als Fakt anerkennt.


Leider lehnen sich viele Afro-Amerikaner und Latinos/Hispanics gern in diese Hängematte der Diskriminierung zurück. Sie können ja angeblich in der Wirtschaft und Bildung nicht erfolgreich sein, weil sie Opfer der Diskriminierung durch die Weißen sind. So kann man die Enttäuschung über das eigene Versagen unterdrücken und die Schuld auf den angeblichen Rassismus aller Weißen projizieren. Das ist bequem und besonders befreiend, wenn man sich in gelegentlichen Wutorgien entlädt. Wer sich empört, hat Recht. Das gilt nicht nur für die eigene Gruppe, sondern auch für die meisten der linken Weißen, die sich zu immer absurderen Verrenkungen vermeintlicher "politischer Korrektheit" hinreißen lassen. So entsteht eine geradezu hysterische Empfindlichkeit gegenüber lächerlichen Kleinigkeiten, die angeblicher Ausdruck rassistischer Gesinnung sein sollen. 


Es ist das gleiche Muster wie in Westeuropa: Die jungen Muslime behaupten ja auch oft, sie könnten nicht erfolgreich sein, weil die bösen Ungläubigen sie diskriminieren. Als Strafe dafür sollen sie dann aber auch ruhig eine lebenslange Alimentierung durch Sozialhilfe bezahlen und bei kriminellen Handlungen wegsehen oder mit lächerlichen Strafen reagieren. So haben es Kenner der Situation wie Buschkowsky, Heisig, Abdel-Samad, Wendt u.a. immer wieder anschaulich und resignierend beschrieben.

Passive Lügen durch spiegelnde Glasglocken über der Wirklichkeit: Die weitgehend wirkungslose Unterstützung und Bevorzugung von Schwarzen und Latinos/Hispanics im Bildungssystem

Dass in den USA den Schwarzen und Latinos/Hispanics nicht nur durch das Programm der "affirmative action", die zwangsweise Durchmischung vieler Schulen ("busing") mit unterschiedlichen Ethnien und die z.T. drastische Reduktion der Anforderungen für den Zugang zum College-Studium vielfache Unterstützung zuteil wird, wollen wenige aussprechen. Hinzu kommen die Programme im Berufsleben, die mit z.T. radikalen Methoden die Diversität der Zusammensetzung der Beschäftigten auf allen Ebenen erhöhen sollen.


All dies hat allerdings längst nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Gründe liegen nicht einer rassischen Diskriminierung, sondern primär in den oben aufgezeigten Ursachen. Demgegenüber steht eine aktive Diskriminierung der fleißigen und gebildeten Kandidaten mit asiatischem Hintergrund, die wesentlich höhere Hürden überspringen müssen. Dennoch überragen sie in Bildung und beruflichem Erfolg bei weitem alle anderen Bevölkerungsgruppen.


Die gelegentliche Wahrnehmung der selbst verschuldeten Unterlegenheit wird mit übertriebenem Stolz und einer schnellen Aggressionsbereitschaft kompensiert. Das Macho-Gehabe und die z.T. maßlose Arroganz junger Schwarzer, Latinos/Hispanics und der jungen männlichen Muslime in Europa ist ein Ausdruck davon. Dass die Wirtschaftsreformen von Trump vor Corona mehr Schwarze und Latinos/Hispanics in Lohn und Brot gebracht haben als die viel gepriesenen Aktionen der Präsidenten der letzten 50 Jahre, geht im lauten Geschrei über seinen angeblichen Rassismus unter. Dass für die Verwendung dieser Begriffskeulen nur Unterstellungen und Vermutungen herangezogen werden, interessiert die meisten Medien nicht. In Wahrheit ist dieser Erfolg Trumps das genaue Gegenteil von Rassismus.


Zitat aus: Die Kunst der passiven Lüge, Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2021