• Marc DeSargeau und FAGULON

"Corona-Tote": Relativ geringe Zahl verlorener Lebensjahre


Wie sieht die Perspektive aber aus, wenn man die Zahl der Lebensjahre betrachtet, die Menschen durch Influenza, Selbstmorde, Unfälle oder Infektionen mit multiresistenten Keimen verlieren? Die meisten dieser Menschen hätten noch viele Jahrzehnte eines produktiven Lebens, des Wachsens und Reifens mit ihrer Familie, mit Freunden und im Beruf vor sich gehabt. Es ist also durchaus sinnvoll, die Zahl der verlorenen Lebensjahre bei den „Corona-Toten“ mit derjenigen zu vergleichen, die aufgrund anderer Todesursachen zu beklagen sind.

Eine solche Rechnung ließe sich auch für Deutschland und andere europäische Länder aufmachen. Als Beispiel für die überraschenden Schlussfolgerungen, die sich aus einer solchen Betrachtung ergeben, sollen hier jedoch die Daten aus den USA verwendet werden. Wenn man annimmt, dass dort insgesamt schließlich 240.000 Menschen an (oder mit) SARS-CoV-2 versterben werden, dann gehen etwa 2,9 Millionen Lebensjahre verloren, legt man das durchschnittliche Lebensalter der Verstorbenen zugrunde. Bei den Menschen, die durch Influenza jedes Jahr ihr Leben verlieren, sind es schon 35,5 Millionen Jahre. Jedoch erhöht sich dieser Verlust bei den Selbstmorden (132,1 Millionen Jahre) und den Toten durch Unfälle (408,9 Millionen Jahre) dramatisch. Mit anderen Worten, die Zahl der verlorenen Lebensjahre ist bei Unfällen etwa 140mal höher als bei einer pessimistischen Schätzung hinsichtlich der zukünftigen Todesfälle durch (oder mit) Corona in den USA.


Zitat aus: Die Kunst der passiven Lüge: Anwendungsbeispiele in Corona-Zeiten, Teil 1, von Marc DeSargeau, Link: https://www.fagulon.de/die-kunst-der-passiven-lüge/corona-lügen-teil-1/