• Marc DeSargeau und FAGULON

Impfung: Hoffnungen und offene Fragen


Natürlich ist es großartig, dass nun erstmals RNS-Impfstoffe zugelassen werden sollen. Sie können schnell und in großen Mengen sehr rein hergestellt werden. Das allein ist ein riesiger Vorteil. Zudem entsteht keine Immunreaktion gegen den Träger des Corona-Antigens (z.B. Adenoviren), wie dies bei den Impfstoffen aus England und Russland der Fall ist.


Selbstverständlich sind Impfungen eine der wunderbarsten Erfindungen der Menschheit. Allerdings ist das auch ein Multi-Milliardengeschäft für die großen Pharmafirmen. Statt des üblichen Aufwandes für ein neues oder verbessertes Arzneimittel (rund 10 Jahre Entwicklungszeit, 500-800 Millionen Euro) fällt ihnen nun nach wenigen Monaten ein Geldregen in den Schoß, der kaum etwas gekostet hat. Auch die Regierungen greifen der Impfung wie nach einem rettenden Strohhalm. So eng sind wirtschaftliche und politische Interessen selten verflochten.


Deshalb ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die bisherigen Daten über die Wirksamkeit der Impfstoffe relativ dünn sind. Die entscheidenden Erkenntnisse fehlen noch. Wenn von rund 30.000 Probanden rund 150 infiziert werden und 90% davon in der Kontrollgruppe zu finden sind, hört sich das zunächst gut an. Aber was bedeutet "Infektion"? Sind das nur diejenigen, die auch Symptome aufwiesen? Wie viele wurden jedoch infiziert, ohne Symptome zu haben? Wir wissen, dass dies für den ganz großen Teil der Infizierten aufgrund der natürlich erworbenen Immunität (siehe Punkt 5) zutrifft. Wie hoch sind die Konzentrationen von Antikörpern, die das Virus blockieren? Wie viele der überaus wichtigen T-Zellen entstehen nach der Impfung? Sie sind es nämlich, die infizierte Zellen attackieren und so die "Virus-Fabriken" stilllegen können. Wie viele der geimpften Personen wurden infiziert, ohne krank zu werden, können also unbemerkt die Infektion weitergeben? Wenn dies der Fall ist, könnte die Impfung sogar zur Verbreitung der Infektion beitragen.


Wie lange hält ein solcher Impfschutz an? Wie sieht es mit der Gefahr der ADE (antibody dependent enhancement), d.h. mit der Verstärkung einer Infektion nach der Impfung aus? Dieses Phänomen rührt daher, dass bei Impfungen manchmal auch Antikörper gebildet werden, die das Virus nicht hemmen, sondern seine Infektivität steigern. Es sind schon einige große Impfstudien deshalb komplett eingestampft worden. Um eine ADE-Reaktion auszuschließen, muss man in der Regel den Impfstoff mehrere Jahre getestet haben. Das ist natürlich nicht erfolgt.


Man kann also schlussfolgern, dass die Impfstoffe hoffentlich eine wunderbare Ergänzung im Kampf gegen die Pandemie sind, darf aber nicht vergessen, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung bereits auf natürliche Weise (siehe 5.) geimpft wurde und alle wichtigen Daten über die Wirksamkeit der jetzt bejubelten Impfstoffe noch fehlen.


Allerdings gibt es noch einen Aspekt, der im medialen Jubel verschwiegen wird: Die Impfung kann auch zur Ausbreitung der Krankheit beitragen. Dies ist dann der Fall, wenn sie zwar gegen eine schwere Erkrankung schützt, nicht aber gegen die Infektion. Dies ist durchaus wahrscheinlich. Also werden viele Geimpfte als ungefährlich eingestuft werden, obwohl sie im Rahmen einer symptomfreien Infektion für einige Tage das Virus ausscheiden und deshalb unbemerkt viele andere anstecken können. Hoffentlich sind dann so viele Menschen geimpft, dass nur wenige schwere Erkrankungen auf diese Weise ausgelöst werden.


Zitat aus dem Artikel „Die wahren Ursachen der 2. Welle. Was kann man tun?“ von Marc DeSargeau, https://www.fagulon.de/covid-19/die-zweite-welle/