• Marc DeSargeau und FAGULON

"Trigger Warning" für Männer: Der nächste Schritt?


„Eine Alternative hierzu wäre die Anwendung des (leider ernstgemeinten) Irrsinns der „Trigger Warnings“, der sich in den USA breitmacht. Hier werden Stellen in Büchern, Filmen oder Ähnlichem mit Warnhinweisen versehen, die anzeigen sollen, dass sich hier jemand aufgrund seiner Hautfarbe, Ethnie, sexuellen Orientierung oder seines Übergewichts etc. gedemütigt und/oder beleidigt fühlen könnte. Diese Trigger könnten ja Erinnerungen wachrufen, die traumatisierend waren und es durch den Trigger wieder werden könnten. Dazu kommen die sogenannten „Safe Spaces“, also Räume oder ganze Bereiche im Universitätscampus, die von „Triggern“ befreit wurden und in denen man sich Rat und Tröstung holen kann.


Die logische Fortsetzung dieser politisch hyperkorrekten Aktionen wäre natürlich, dass man an jeden unbedeckten Bauchnabel, jeden kurzen Rock, jede enge Jeans, jedes T-Short ohne BH, jeden Bikini etc. einen Zettel mit der Aufschrift „Trigger Warning“ kleben müsste. Vielleicht noch verbunden mit dem Blitz-Symbol, welches für Hochspannungsleitungen als Warnsignal verwendet wird. So können Männer bereits aus einiger Entfernung erkennen, wo sie nicht hinsehen sollten, um nicht von einem aufgeilenden „Trigger“ wie durch einen Blitz getroffen zu werden.


Dazu müssten natürlich in allen Schulen, Universitäten, Bahnhöfen und anderen öffentlichen Einrichtungen, in denen sich viele junge Menschen aufhalten, „Safe Spaces“ eingerichtet werden. Hier könnten sich Männer von der Geilheit erholen, die sexuelle Trigger bei ihnen - aufgrund normaler neurophysiologischer Reaktionen - ausgelöst haben. Natürlich wäre es zwingend erforderlich, die Beratung und Betreuung dieser Männer durch Frauen vornehmen zu lassen, die nicht jünger als 60 Jahre und möglichst schwer übergewichtig sind. Zudem müssten sie mit Kopftuch und langen Röcken oder einer Burka ausstaffiert werden.“


Zitat aus: Die Religion der Überkompensationen, Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2021