• Marc DeSargeau und FAGULON

Die Dummen und Faulen bleiben arbeitslos


"Politisch korrekt" werden sie als sozial Benachteiligte angesehen, die völlig schuldlos in eine Situation gekommen sind, in der sie keine Arbeit finden. Dass sie oft auch keine wollen und sich statt dessen lieber durch die staatliche Alimentierung und das Kindergeld ernähren, dazu oft auch noch von geringer Intelligenz und ungebildet sind sowie durch das Fehlen von Arbeitserfahrung auch die nötige Grunddisziplin vermissen lassen, wird ausgeblendet. Niemand will wahrhaben, dass der Anteil von Menschen, die in unserer komplexen Arbeitswelt keine Verwendung mehr finden können, weiter zunehmen wird - ganz egal wie sich die Konjunktur entwickelt. Die RELOCOMP (Religion of Overcompensations)-Glaubenssätze sagen: Schule, Ausbildung und Förderprogramme werden es schon richten! Diese Illusion gilt auch für die wachsende Zahl der Einwohner von Migranten-Ghettos. Es handelt sich um einen Grundpfeiler des Denkens der WUVU (Wunschdenken, Visionen und Utopien)-Organisationen und Parteien.


So entwickelte sich ein Gleichheitsfetischismus, der auf dem Wunschdenken basiert, dass die Vererbung keine Rolle bei der Entwicklung von Geist und Charakter spielen darf. Etwas anderes wäre ja ungerecht! Vermutete Ungerechtigkeit ist aber das rote Tuch der selbsternannten Gutmenschen, die ihr Leben damit verbringen, sich an denjenigen Stellen zu kratzen, von denen sie entschieden haben, dass es andere dort jucken müsste. Gerechtigkeit ist das höchste Gut der "politisch korrekten" Überkompensierer. Dies liegt einerseits daran, dass keiner genau weiß, was im konkreten Fall gerecht ist. Andererseits hoffen aber viele darauf, dass die Anprangerung angeblicher Ungerechtigkeiten oder Diskriminierungen dazu führt, dass sie sich selbst ohne besondere Anstrengung eine weitere dicke Scheibe vom gemeinsamen Brot abschneiden können. Die Forderung nach Gerechtigkeit ist oft nur eine andere Ausdrucksform von Neid und Missgunst. Das gilt nicht nur für Gut und Geld, sondern auch für Begabung und Charakter. Das gutmenschliche Bewusstsein wird all dies vehement abstreiten - das Unterbewusstsein weiß es jedoch besser!


Geflissentlich wird ignoriert, dass 70-80 % der geistigen Eigenschaften eines Menschen genetisch determiniert sind. Zweifelsfrei ist erwiesen, dass kluge Eltern Kinder in die Welt setzen, die im Durchschnitt höher begabt sind als die Kinder von Eltern mit einem deutlich geringen Intelligenzquotienten. Die zahllosen wissenschaftlichen Studien, die diese Frage in den letzten 20-30 Jahren untersucht haben, machen solche Aussagen natürlich nicht für Individuen, sondern selbstverständlich nur für große Gruppen von Menschen. …


Die RELOCOMP-Methode, mit unlösbaren Problemen umzugehen, besteht aus drei Schritten: Erst leugnet man sie, dann werden sie ignoriert und schließlich verdrängt - wenn sie allzu offensichtlich geworden sind. Genauso wurde es auch im Sozialismus gemacht. So ist es auch im Falle derjenigen, die aufgrund ihrer geringen geistigen Fähigkeiten keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben können. Sie werden eine Weile durch Förderprogramme geschleust, um sie aus der Statistik zu nehmen. Schließlich läuft ihre lebenslange Vollalimentierung an. Diese ist oft recht auskömmlich, weil sich die beschäftigungslosen jungen Menschen nun der Reproduktion zuwenden und/oder einträglichen - mehr oder weniger illegalen - "Gelegenheitsaktivitäten" nachgehen. Elternschaft in jungen Jahren macht sie in den Augen ihres Umfeldes zu "richtigen" Erwachsenen, erhöht den Status in der Familie und ist zudem oft die einfachste Möglichkeit, ein Zusatzeinkommen in Form des Kindergeldes zu erzielen. Ein verständlicher Ausweg!“


Zitat aus: Die Religion der Überkompensationen, Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2021