• Marc DeSargeau und FAGULON

Erfundene Vergewaltigungen als Waffe


„Der Anteil der "Vergewaltigungen", die aufgrund von Rachegelüsten erfunden werden, liegt nachweisbar bei etwa 20 %. Vermutlich ist er jedoch wesentlich höher, weil den anklagenden Frauen natürlich nicht alle Lügen zweifelsfrei nachgewiesen werden können, denn es steht ja immer Aussage gegen Aussage. Es gibt nur selten Zeugen. Außerdem sind die Grenzen in den westlichen Gesellschaften fließend geworden: Sex ist Alltag, promiskuitiver Sex normal. Die Grenzen zwischen Verführung, Flirt und Belästigung verfließen, insbesondere dann, wenn schon genug vom allgegenwärtigen Alkohol geflossen ist.


Natürlich ist eine wirkliche Vergewaltigung schrecklich und muss hart bestraft werden. Allerdings sind Definition und Nachweis derselben in westlichen Gesellschaften sehr viel schwieriger als in anderen, weniger promiskuitiven Kulturen. Dass die gleichen grün-schnäbeligen Gutmenschen-Darsteller*Innen, die sich monatelang in den Medien um das angebliche Opfer eines zwischen vielen Weibchen herumhüpfenden Wetterfrosches sorgten, die Prostitution in Deutschland legalisiert haben und damit der Versklavung unzähliger - meist osteuropäischer - Mädchen durch kriminelle Organisationen in Deutschland den Boden bereiteten, soll nur am Rande erwähnt werden. Es passt jedoch zu den Charakteristika von RELOCOMP: Oft ist gut gemeint eben genau das Gegenteil von gut.


In Deutschland wird die angebliche Entwürdigung der Frau besonders lautstark von runzeligen Kampflesben, schnoddrig nölenden Mannweibern oder stark übergewichtigen Heul- und Schrei-Susen im Papageienoutfit vertreten. Allesamt sind sie ohne Kinder und haben kaum Erfahrung mit wirklicher Partnerschaft und Familie. Sie reden nicht nur wie die Blinden von der Farbe, sondern der giftige Neid auf das Begehren der Männer gegenüber schönen und jungen Frauen trieft ihnen bei jedem der eifernden Kommentare von den Lippen. Die schönen und mit Kindern gesegneten Politikerinnen haben sich nie entblödet, zur Vorverurteilung des Wetterfrosches auch nur ein Wort zu sagen. Angesichts seiner schließlich erwiesenen Unschuld war dies doppelt weise.“...


„Inzwischen ist die Behauptung einer sexuellen Belästigung zu einer ebenso wirksamen wie absurden Waffe zur Beendigung der Karriere von unliebsamen Politikern und Journalisten geworden. Besonders in den USA reicht es bereits aus, wenn sich eine Frau nach Jahren oder Jahrzehnten an einen Kuss, eine Umarmung oder eine Einladung auf ein Hotelzimmer erinnert, um die sofortige Kündigung von jahrzehntelang erfolgreichen und seriösen TV-Journalisten oder Rücktritte von Parlamentariern zu erreichen. Keiner fragt, wieso den Frauen diese "schrecklichen" Erinnerungen nicht früher eingefallen sind. Keiner traut sich, die ganz offensichtliche Vermutung auszusprechen, dass es sich hier um erfundene Anschuldigungen bzw. um lächerliche Lappalien handelt. Dies wäre ja ein Ausdruck männlichen Chauvinismus und von abscheulicher Frauenverachtung! Es gibt genug geld- und karrieregeile Anwältinnen und Aktivisten, aber auch politisch korrekte Journalisten, die Zweifler kübelweise mit Hass und Verachtung übergießen würden.


Allerdings ist bei den allermeisten dieser Anschuldigungen nur zu offensichtlich, dass es sich um inszenierte Kampagnen handelt, mit denen Gegner neutralisiert werden sollen. Die Strippenzieher im Hintergrund suchen dann nach Frauen, die gegen gute Bezahlung (in einigen Fällen ist dies erwiesen!) oder aus Rache wegen unerfüllter Karrierehoffnungen solche Anschuldigungen tränenreich hervorpressen.


Angesichts solcher Verdächtigungen - bei denen fast immer Aussage gegen Aussage steht - gelten plötzlich die elementaren Grundprinzipien des Rechts nicht mehr. Es braucht keinen Beweis, keine Plausibilität und keine zeitliche Nähe zwischen dem Ereignis und der Anzeige oder Beschwerde mehr. Das normale Verhalten jeder souveränen Frau wird plötzlich in eine unzumutbare Belastung umgefälscht. Wer nicht zu einem Gespräch aufs Hotelzimmer will, sagt einfach "Nein". Gleiches gilt bei einer Hand auf dem Knie oder einem versuchten Kuss. Die hochgelobt emanzipierten Frauen sollten hierzu plötzlich nicht mehr in der Lage gewesen sein?


Hinzu kommt, dass viele Frauen, die sich in der, in manchen Professionen üblichen Weise "hochgeschlafen" haben, um die Hauptrolle in einem Film oder einen attraktiven Job vor der Nase ihrer Konkurrentinnen wegzuschnappen, sich plötzlich daran erinnern, der Sex mit dem ehemals Mächtigen wäre doch nicht ganz einvernehmlich gewesen. Klar, der Mogul ist gefallen und kann nicht mehr schaden und auch nichts mehr geben. Die Damen haben es - mit oder ohne erotische Gefälligkeiten - nach oben geschafft. Also kann man sich plötzlich auch wieder durch "schmerzhafte Erinnerungen" an angeblich unfreiwillige sexuelle Eskapaden in der Jugend erinnern und dadurch in die Zeitungen gelangen.


Wer diesen naheliegenden Verdacht äußert, kann sicher sein, dass ihn der giftige Hass der Kämpferinnen für die armen "missbrauchten" Frauen noch lange verfolgt. Also schweigen Presse und Politiker und spielen die Betroffenen, die sich schockiert über die Enthüllungen zeigen und die (oft unschuldig inkriminierten) männlichen Raubtiere wie eine heiße Kartoffel fallen lassen.“


Zitat aus: „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 126-129