• Marc DeSargeau und FAGULON

Klima: Alarmistische Vereinfachungen



"Typisch für RELOCOMP ist auch die Übertreibung oder Erfindung von Klima-, Umwelt- und Rohstoffkatastrophen: In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts war es die bevorstehende Eiszeit, dann kam das Waldsterben. Die Billigstudie eines bis dato unbekannten Kanadiers - später unter dem falschen Etikett eines Berichtes des Club of Rome publiziert - hatte zudem vor langer Zeit vorhergesagt, dass zum heutigen Zeitpunkt bereits die meisten Rohstoffe verbraucht sein würden und auch sonst der Erde trübe Zeiten ins Haus ständen. All dies blieb aus. Wie immer sind Prognosen eben schwierig, ganz besonders aber dann, wenn sie die Zukunft betreffen.


Also konnte nur noch eine Erwärmungskatastrophe helfen, die Alarmglocken und die Kassen der Industrie wieder zum Klingen zu bringen. Dass die durchschnittliche Temperatur auf der Welt allerdings schon mehr als ein Jahrzehnt nicht angestiegen ist, wollen nur wenige bemerken! Die wirklichen und überwiegend natürlichen Ursachen von Klimaschwankungen auf der Erde (Sonnenaktivität, Wolkendichte, große Meeresströmungen, große Vulkanausbrüche, Wald- und Steppenbrände u. a.) werden natürlich gering geschätzt, weil sich dadurch zeigen würde, wie untergeordnet die Bedeutung der Diskussion über den Anteil des Kohlendioxid-Ausstoßes ist, den der Mensch beeinflussen kann.


Allein ein Blick in die Geschichte der letzten tausend Jahre zeigt bereits, wie ganz ohne Treibhausgase sowohl eine lange Kälteperiode als auch eine ebenso lange Wärmeperiode die Gesellschaften in Europa verändert hat. Noch deutlicher wird dies, wenn man längere Zeiträume betrachtet, was aufgrund von Analysen des Eises auf den Polen möglich ist. Zudem wird selten erwähnt, dass Kohlendioxyd nur einen winzigen Anteil der Atmosphäre ausmacht und das Lebenselixier der Pflanzen ist. Pflanzen ernähren sich mit Hilfe der Photosynthese von Kohlendioxid. Alles Grün auf unserem Planeten ist aus diesem Grundstoff gemacht. Wie die Erfahrungen in Gewächshäusern und die Untersuchungen von Botanikern zeigen, liegt der gegenwärtige Gehalt dieses Gases in unserer Atmosphäre an der untersten Grenze dessen, was Pflanzen benötigen. Also wäre ein Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ein wichtiger Stimulus für das Pflanzenwachstum und die Ernten in vielen armen Regionen der Erde. …


Dass die Industrienation Deutschland lediglich die vernachlässigbare Menge von 2% des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes verursacht, wird bei all den hochgejubelten Aktivitäten und unrealistischen Zielen zur weiteren Verminderung dieser Emissionen fasst nie erwähnt. Ganz gleich, wieviel CO2 Deutschland einspart - die Welt wird es nicht merken! …

In diesen Zusammenhang gehört auch die Propagandalüge von der Reduktion der Treibhausgase durch die Einführung von Elektroautos. Man suggeriert, dass die abgasfreien Fahrzeuge ihren Strom aus klimaneutralen Quellen erhalten. Dies wäre der Fall, wenn der gesamte Strom aus erneuerbaren Energien oder Atomkraftwerken käme. Das ist jedoch nicht der Fall. Der meiste Strom wird immer noch durch Verbrennung von Gas, Erdöl oder Kohle erzeugt.“


Zitat aus: „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 157-161