• Marc DeSargeau und FAGULON

Ahnungslosigkeit der Marionetten in der Finanzkrise



Zitat 1: „Eines der vielen Beispiele für die Methoden der wirklichen Strippenzieher lieferte die Sitzung, welche einige der "mutigen" Bundestagsabgeordneten vor der Abstimmung zum ersten "Rettungspaket" für Griechenland erzwungen hatten. Angereist waren der damalige Chef des Internationalen Währungsfonds - ein älterer Herr, der seinen nicht mehr ganz taufrischen Schwanz nachweislich in jede weibliche Öffnung steckte, die nicht rechtzeitig vor ihm flüchten konnte - und der Chef der Europäischen Zentralbank, die angeblich nur der Geldwertstabilität verpflichtet ist.


Auf die naheliegende Frage, ob nicht vielleicht auch die Finanzinstitute, die mit griechischen Anleihen riesige Gewinne eingefahren haben, an der Rettungsaktion beteiligt werden sollten, antworteten die Herren entsetzt, dass dies sicherlich eine internationale Börsenkrise auslösen würde. Übrigens hat doch die Börse in Tokio gestern schon erste Schwächen gezeigt! Was wird erst morgen los sein, wenn ihr den Banken ans Leder wollt? Tja, was sollten die armen Abgeordneten bei so viel unparteiischer Fachkompetenz und Sorge der Spezialisten noch sagen? Sie schwiegen und stimmten zu. Das Unwort des Jahrzehnts sollte eigentlich "Maßnahmen zur Beruhigung der Märkte" sein!“


Zitat 2: „In welchem Ausmaß die "Volksvertreter" hilf- und ahnungslos agieren, wurde in einer TV-Umfrage vor der angeblich wichtigsten Abstimmung des Bundestages in der gesamten Legislaturperiode deutlich: 211 Milliarden sollte Deutschland für einen Euro-Rettungsfonds beisteuern. Nur einer von zehn vor der Kamera befragten Abgeordneten war in der Lage, annähernd die richtige Summe zu nennen. Die meisten lagen 1-2 Größenordnungen darunter, obwohl die Zahl seit Wochen in allen Medien hundertfach genannt worden war. Wer bisher noch nicht in Hohnlachen über die Politikermarionetten ausgebrochen war, sollte es spätestens in diesem Moment getan haben.“

Zitat aus: „Gesetze des Tanzes der Marionetten vor der Fassade der Demokratie“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 84-86