• Thilo Sarrazin und FAGULON

Die obsessive Angst vor der Untreue muslimischer Frauen


Während es in den westlichen Kulturen selbstverständlich und erwünscht ist, dass sich sowohl Frauen als auch Männer vor einer festen Bindung und Gründung einer Familie in unterschiedlichen Beziehungen erproben, ist dies in den zunehmend fundamentalistischen islamischen Ghettos in Europa und vielen islamischen Ländern völlig verpönt. Die Ehre des Mannes liegt hier (auch) zwischen den Beinen seiner Frau. Sie muss unbedingt als Jungfrau in die Ehe gehen und ihrem Mann lebenslang treu bleiben. So wird sie für immer von jedem Vergleich ausgeschlossen und der eigene Mann kann sich als alleiniger und konkurrenzloser Maßstab für alles etablieren.


Das macht es für die Männer außerordentlich bequem und scheint ja auch von göttlicher Seite so gewollt, indem Allah den Mann über die Frau gestellt hat. Also ist jeder Widerspruch zwecklos. Wenn zu der Obsession mit der Jungfräulichkeit und Treue der Frau auch noch die Gewissheit kommt, dass ihre Lipido durch eine Genitalverstümmelung reduziert oder eliminiert wurde, umso besser aus Sicht des muslimischen Mannes. Er hat auch deshalb keinen Seitensprung zu befürchten.


Zitat 1: "Die nach wie vor sehr starke Verbreitung der weiblichen Beschneidung (rund 90 Prozent in Ägypten, Sudan und Ostafrika) zeigt an einem besonders abstoßenden Detail, wie weit der Weg zur Emanzipation der islamischen Frau noch ist. Aufklärung findet selbst bei den im Westen lebenden muslimischen Frauen oft nicht statt, der Besuch beim Frauenarzt ist vielfach verpönt.


Moderne Moralvorstellungen und die Möglichkeit zur sicheren Empfängnisverhütung haben der Sexualität viel von ihrer elementaren Wucht genommen. Historisch gesehen, war es fast immer so, dass das Angebot williger Männer für die jungen und halbwegs attraktiven Frauen reichlich war, während umgekehrt die Männer hart um die attraktivsten Frauen konkurrieren mussten. Die Unterdrückung der Frauen durch die Männer machte hier vieles leichter. Ihre Wahlfreiheit wurde weitgehend durch den Aushandlungsprozess - oft genug gewalttätig – unter den Männern ersetzt.


Wo eine Frau aber nicht frei wählen kann, kann man sich ihrer Zuneigung und Treue auch nicht sicher sein. Die Obsession der Männer mit der Treue der Frauen begann also mit ihrer Unterdrückung. Die »Ehre« des muslimischen Mannes liegt zwischen den Beinen der Frau. So kommt die große Zahl von »Ehrenmorden« in der islamischen Welt zustande, oft genug auch dann, wenn sich die Frauen gar nichts zuschulden kommen ließen. »96 Prozent der in Europa begangenen Ehrenmorde gehen auf das Konto von Muslimen.« Das Symbol der Treue und der zuverlässige Beweis des privilegierten sexuellen Besitzes ist die Jungfräulichkeit."

Thilo Sarrazin, Feindliche Übernahme, Finanzbuch Verlag 2018, Seite 176



Zitat 2: "Im Straßenbild der einschlägigen migrantischen Viertel Europas illustriert die Dominanz der Kopftücher und langen Gewänder zusammen mit den Kinderzahlen und zahlreichen Kinderwagen symbolisch den Vormarsch des Islam in Europa auf breiter Front. Das scheinen viele muslimische Frauen auch zu genießen. Geringe Bildung, frühe Heirat, größere Kinderzahl, niedrige Erwerbsbeteiligung, fehlende gemischte Gesellschaft außerhalb der Familie, fehlende oder minimale Kontakte mit »Ungläubigen« versetzen die Frauen in der Summe in eine virtuelle Blase, die sie von der Gedankenwelt außerhalb der Familie, der Moschee und den türkischen bzw. arabischen Fernsehprogrammen weitgehend abschirmt.


Schon um ihr eigenes Leben zu rechtfertigen, erziehen sie ihre Töchter und Söhne im Sinne der islamischen Kultur. Aus den Letzteren werden dann leicht Machoprinzen, während die Ersteren sich ergeben, sich möglicherweise sogar in subjektiver Freiwilligkeit den Heiratswünschen ihrer Eltern fügen und so den Kreislauf der islamischen Rückständigkeit fortsetzen."

Thilo Sarrazin, Feindliche Übernahme, Finanzbuch Verlag 2018, Seite 174