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- Allein Intelligenz, Fleiß und Bildung zählen im Wettbewerb
In den USA und zunehmend auch in Deutschland wird eine immer fanatischere Diskussion über die wirkliche und angebliche Diskriminierung von Rassen und Geschlechtern geführt. Man richtet "safe spaces" ein, in denen sich empfindliche Seelen von den angeblichen Verletzungen erholen können, die unsensible Bemerkungen oder Handlungen ausgelöst haben sollen. Auch verlieren diejenigen, die sich ein angeblich rassistisches Posting oder eine nicht ausreichend bewundernde Bemerkung über Transen geleistet, schnell mal ihren Job. Die Behebung vieler (angeblicher) Übel der Gesellschaft soll durch Frauenquoten und Gender-Lehr (Leer)-Stühle ermöglicht werden. Damit wird aber das wirkliche Problem, nämlich der Mangel an hochintelligenten, fleißigen und gut gebildeten Menschen verdeckt. Gunnar Heinsohn ist einer der Wenigen, die dies aussprechen: Zitat 1: "Niemals zuvor war die Nachfrage nach Talenten größer als heute und sie wird morgen noch weit höher liegen, was die bereits für 2020 fehlenden 40 Millionen Hochqualifizierten unmissverständlich deutlich machen. Wer in diesem Umfeld Leistungssenker bevorzugt, weil an ihnen »Haarstruktur und Götterwelt« bevorzugt werden, stiftet Schaden, weil seine Helferkapazitäten schwinden, während die Hilfsbedürftigen im eigenen Land ihren Bevölkerungsanteil erhöhen." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 30 Zitat 2: "Parag Khanna aus Singapur - stellt eher die Erweckung Restasiens durch Chinas Ausstrahlung in den Vordergrund als die Kompetenz, die es eben dafür in Einsatz bringen kann und überdies Südasien voraushat. Das Scheitern beim Erkennen der Stärke Chinas wiederholt sich beim Verstehen der Schwäche des Westens. So schreibt Francis Fukuyama ein klug-besorgtes Buch über das Zerfasern ganzer Nationen in Untergruppen, die Wichtigkeit als Schwarze, Weiße oder Vielfachsexuelle gewinnen wollen und so das Ganze in Gefahr brächten. Doch Identitätsbewegungen sind die Folge von Schwächen, nicht ihr Grund. Solange man etwas kann und in der Spitze mitmischt, bleiben die Herkünfte nachrangig. Sie können als Folklore die Freizeit erwärmen, nachdem man es während der Arbeit allen gezeigt hat. Wenn die Kompetenz dafür aber nicht mehr ausreicht, werden in der Tat bisher nachrangige Identitäten zu Lebenskrücken umfunktioniert. An denen kann man sich zwar noch eine Weile festklammern, für eine Rückkehr ins ökonomische Getümmel taugen sie jedoch nicht. Die identitären Bewegungen sind also keineswegs bald auch wieder verschwindende Ursachen für den westlichen Niedergang, sondern Versuche seiner psychischen Abfederung. Eine vergleichbare Funktion erfüllen »safe spaces«, in denen selbst an Eliteuniversitäten die Studenten Zuflucht vor verstörenden Gedanken, falschen Genderismen oder »hate speech« finden." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 56
- Ostasien verweigert die Einwanderung Unqualifizierter
Es ist schon erstaunlich, warum niemand in Deutschland und Europa die Frage stellt, warum eigentlich die reichen Ölstaaten ihre Brüder und Schwestern der muslimischen Umma (Gemeinschaft) nicht zu Hunderttausenden oder Millionen mit offenen Armen aufnehmen, wenn diese aus Kriegsgebieten fliehen. Dies ist nicht nur eine religiöse Pflicht, sondern auch ein Abtragen von Schuld, denn diese Staaten haben ganz wesentlich durch ihr Geld und ihre Stellvertreter-Krieger zu diesen Katastrophen beigetragen. Statt dessen bevorzugt man Einwanderer aus Indien, Pakistan oder Indonesien, die beim Bau oder zu Dienstleistungen gebraucht werden und sich zudem unauffällig verhalten. Die muslimischen Glaubensbrüder aus Afrika, Syrien, dem Irak oder Lybien werden in Missachtung des koranischen Solidaritätsgebotes in die Türkei, nach Jordanien und nach Europa umgelenkt. Auch dort verweigern allerdings bereits viele Länder kategorisch die Aufnahme der kaum integrierbaren Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten. Wie aber sieht es im bevölkerungsreichsten Land der Welt aus? Würden hier nicht ein paar Millionen Einwanderer kaum unter den rund 1.2 Milliarden Chinesen auffallen? Könnten die alternden Staaten Japan und Südkorea nicht eine Infusion jugendlicher Arbeitskräfte dringend brauchen? Gunnar Heinsohn schreibt dazu: Zitat: "Das Land (China) begnügt sich im Jahre 2015 mit insgesamt 583 anerkannten Asyl-bewerbern. Will es sein Leistungsniveau halten, kann es aus den Ländern jenseits Ostasiens ohnehin nur die Besten akzeptieren. Die aber sind generell knapp und bekommen überall rote Teppiche ausgerollt. Selbst der Durchschnitt der klügsten zehn Prozent der Kinder aus Russland, Kanada oder Schweden erreicht bei TIMSS 2015 nicht einmal den Durchschnitt aller Kinder in Singapur, Taiwan oder Japan." Von daher bleibt es schon schwierig, passende Einwanderer überhaupt zu identifizieren. .. Bisher hat niemand Peking Seoul - von irgendwelchen Vorteilen durch Millionen gering qualifizierter Fremdlinge überzeugen können. Man beobachtet die Resultate solcher Politiken in den oder Tokio und USA oder in Westeuropa und kann in ihnen keinerlei Anzeichen für eine Verbesserung der dortigen Konkurrenzfähigkeit erkennen. Die roten Teppiche werden allerdings in die Gegenrichtung von Chinesen gerne betreten. Unter den Auswanderungsnationen stehen sie relativ zwar ganz hinten, bei der absoluten Menge jedoch erreichen sie den vierten Platz. Im British Empire sind sie seit mehr als 200 Jahren vertreten und mit ihren Chinatowns Teil seines urbanen Raums. Vor allem Wohl-habende und junge Talente machen sich seit den 1990er Jahren davon." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 73
- China springt bald höher als alle anderen
Wenn China schon in der Wirtschaftskraft bald alle anderen Länder hinter sich lassen wird, dann besteht im Westen doch immer noch der Glaube, dass sich bei uns doch immer noch das Zentrum der fortgeschrittenen Wissenschaft befände. Man geht davon aus, dass die guten chinesischen Wissenschaftler in den USA und in Europa gelernt haben und nun zu Hause dieses Wissen anwenden, ohne wesentlich Neues zu schaffen. Dazu kommt der ständige Verdacht, dass China in großen Ausmaß geheime Forschungsergebnisse stehlen und dann im eigenen Lande anwenden würde. Das mag in den vergangenen Jahren zum Teil auch der Fall gewesen sein. Heute sind solche Vorstellungen jedoch eher eine wohlfeile Entschuldigung, um das voraussehbare Zurückbleiben des Westens auf allen Gebieten der Forschung und Hochtechnologie hinter einer Nebelwand von Vorurteilen zu verstecken. Das glaubt zumindest Gunnar Heinsohn in seinem neuesten Buch. Seine Aussagen sind zu gut dokumentiert, um ignoriert zu werden: Zitat: "China werde - so glaubt deshalb Alain Bertaud von der New York University - zwischen sich und dem Abendland einen Leistungsabstand legen wie England zum Rest der Welt während der industriellen Revolution des 18. Und frühen 19. Jahrhunderts. Unter den fünfzehn Universitäten mit den meistzitierten Topveröffentlichungen (oberstes Prozent) in Mathematik und Computing finden sich sieben chinesische, sechs amerikanische und zwei aus Singapur. Nummer eins ist Tsinghua (Peking). Den zweiten Platz teilen sich die Stanford-Universität (83 Nobelpreise) und das Charbin Institute of Technology (Provinz Heilongjiang). Erst dann kommt das MIT (Boston; 93 Nobelpreise). Das bestätigt ein Bonmot des Taiwan-Chinesen Kai-Fu Lee - er investiert in zehn Jungfirmen mit mehr als einer Milliarde Dollar Marktpreis (Unicorns) -, dass es im Rennen um Künstliche Intelligenz keinen dritten Platz geben wird, weil Ostasien und die USA es unter sich ausmachen werden. Das gilt aufgrund der starken Stellung Japans aber noch nicht für die Gegenwart. Im Juni 2016 stellt China mit dem Sunway Taihu-Light den global schnellsten Super-Computer vor. Er hat mit 93 Petaflops die dreifache Rechengeschwindigkeit des ebenfalls chinesischen TIANHE 2,der allerdings auch noch außerchinesische Komponenten verwendet. Im Juni 2018 holt sich Amerikas IBM mit SUMMIT (200 Petaflops) den Titel zurück und erringt mit SIERRA gleich noch Platz zwei hinzu. China will 2020 mit EXAFLOP (1000 Petaflops) antworten. Zählt man die Gesamtleistung der Supercomputer – nicht ihre Anzahl, bei der Amerika noch vorne liegt – führt die China mit knapp 40 Prozent vor den USA (31 Prozent) und Japan (knapp 8 Prozent). Auch in dieser Sparte gibt es also nur einen weiteren Ostasiaten als Dritten." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 53
- China ist überall weit voraus
Dieses Bild ist aus Dubai, welches als einzige Region im Nahen Osten mit den großen chinesischen Städten vergleichbar ist. Das kleine Emirat hat die Vision seines Gründers verwirklicht. Sie lautete: Wir wollen so werden wie Singapur. Dies wurde durch die Öl-Gelder der anderen Emirate und der Saudis und durch Fachkräfte aus den Industrienationen sowie billige Gastarbeiter aus Pakistan und Indien erschaffen. Anders ist es in China: Das Land hat seine atemberaubende Entwicklung von der verlängerten Werkbank des Westen zu dem technologischen und industriellen Schwerpunkt der Welt aus eigener Kraft geschafft. Gunnar Heinsohn fasst in seinem lesenswerten Buch einige Fakten zusammen, die den meisten Menschen im Westen noch gar nicht bewusst geworden sind und uns Respekt abnötigen sollten - ganz egal, was wir von dem politischen System halten mögen. Zitat: "Zwischen 2008 und 2018 baut China von den 25 höchsten Gebäuden der Welt dreizehn. Das älteste der 25 stammt von 1974 und steht in den USA (Sears Tower/Chicago). Unter den 50 höchsten sind es 26. Das älteste unter den zusätzlichen 25 steht wiederum in den USA (Empire State/New York, 1931). Zwischen 2003 und 2018 baut China von den 25 längsten Brücken der Welt fünfzehn. Die älteste wird schon 1956 errichtet und steht in den USA. Von den längsten 50 sind 29 chinesisch. Die älteste unter den zusätzlichen 25 feiert 1931 ebenfalls in den USA Richtfest. Zwischen 2001 und 2018 baut China von den 25 höchsten Brücken der Welt 21. Die älteste - von 1929 - steht in den USA. Von den 50 höchsten sind 42 chinesisch. Die älteste unter den zusätzlichen 25 wird 1973 in Italien fertig. Von den Bahnnetzen für Hochgeschwindigkeits-Züge, die 1959 in Japan initiiert und dort 1964 erstmals befahren werden, liegen 54 Prozent bzw. 29 000 km in China, wo man jedoch erst 1997 mit dem Bau beginnt. Subsahara-Afrika, Lateinamerika/Karibik, Südasien (mit Indien) und Südostasien (mit Indonesien) sind bisher nicht dabei. Nur 900 km sind für die bald fünf Milliarden Menschen dieser Gebiete im Bau gegen über weiteren 8000 km in China. China baut den ersten nutzbaren Maglev-Levitations-Zug (Schanghai 2002). Die schnellsten Normallokomotiven mit 487 km/h Spitze kommen von der Staatsfirma CRRC5. Das Land hat mit der Privatfirma Donfeng die global größte LKW-Fabrikation, während »Build Your Dream« (BYD), ebenfalls privat, über 90 Prozent aller umweltfreundlichen Elektrobusse für Innenstädte und Flughäfen liefert. Wer nach disruptiven Industrien sucht, findet mit BYD einen Hersteller von Klein- und Kleinstbatterien, der drumherum Busse baut und so Giganten wie Mercedes oder MAN in die Knie zwingt, deren Fahrzeuge nur deshalb eines Tages mit dem Verpesten der Luft aufhören können, weil Ostasiaten ihnen die nötigen Batterien liefern. Den 234 Zivilflughäfen Chinas von 2018 – davon 65 international - sollen bis 2035 weitere 216, also ein gutes Dutzend pro Jahr, folgen. Im Unterschied dazu hat der seit 2006 gebaute Berliner Hauptstadtflughafen (BER) bis 2018 ein Dutzend Verschiebungen für seinen Eröffnungstermin hinter sich." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 49 und 50 Wer jetzt nicht beim Vergleich mit den deutschen Großprojekten (BER-Flughafen, Elbphilharmonie, Staatsoper, u.ä.) in tiefe Depressison verfällt, dem ist wirklich nicht helfen!
- Ostasiens intelligente Massen
Seit Beginn der großen Einwanderung von Migranten und Flüchtlingen nach Deutschland wird immer wieder das Argument der dringend benötigten Fachkräfte vorgebracht. Sogar von "Goldstücken" für die Belebung der alternden deutschen Bevölkerung ist die Rede. Angesichts der Erfahrungen in den letzten 5 Jahren haben sich diese Illusionen gründlich zerstreut. Was allerdings weit weniger oder überhaupt nicht in Medien und Politik wahrgenommen wird, ist dass wir uns hinsichtlich der wichtigsten Quelle künftigen Wohlstands in einer Industrie- und Informationsgesellschaft in einem unaufholbaren Rückstand befinden. Einer der wenigen Wissenschaftler, der dieses Thema anspricht, ist Prof. Heinsohn. Seine Einschätzungen sind nicht nur ernüchternd, sondern machen geradezu Angst um unsere Zukunft: Zitat 1: "Kommen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Patente noch von gut Begabten, braucht es für Innovationen in Gegenwart und Zukunft Teams von Hochbegabten Sie gehören zu den Schülern, die es bei den Mathematik-Olympiaden (TIMSS) in die Gruppe der Besten (»advanced«) schaffen. In Ostasien sind das pro Jahrgang dreißig bis fünfzig Prozent. Sie übertreffen Osteuropäer und die meisten englischsprachigen Länder um das Zwei- bis Drei-fache. Die Westeuropäer werden – von wenigen Ausnahmen abgesehen - um mindestens das Sechsfache (Deutschland) bis Zwölffache (Frankreich) abgehängt. Die gut 170 verbleibenden Nationen liegen zwischen null und ein Prozent fast aussichtslos zurück." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 7 China wurde und wird z.T. noch als Billiglohnland unterschätzt. Was man im Westen noch nicht richtig erkannt hat, ist dass sich hier die intellektuelle Elite der Welt gebildet hat. Sie wird nicht nur morgen die Zukunft bestimmen, sie beherrscht in weiten Teilen auch schon die Gegenwart. Nach Heinsohns Analysen ist das ein unumkehrbarer Prozess. Zitat 2: "Doch solcher Trost währt nicht lange. Für Amerikas klügste Region, Boston mit Massachusetts, liegen nämlich ebenfalls gesonderte Daten aus PISA 2012 vor. Liegt man wenigstens in dieser Professorenstadt Schanghai gleichauf? Keineswegs! Nicht nur Shanghai-Chinesen glänzen heller als Amerikas intellektuelle Krone. Dasselbe schaffen ganz so überlegen - Macao-, Hong Kong- und Taiwan. Chinesen sowie die Kinder aus Singapur, Südkorea. Japan, Liechtenstein und der Schweiz. Anders als die deutschsprachigen Schweizer und Liechtensteiner bleibt Deutschland gegen Massachusetts allerdings chancenlos, obwohl es deutlich besser abschneidet als Italien und Frankreich. Die USA können mit dem eigenen Nachwuchs allein China also ökonomisch nicht dauerhaft auf Abstand halten. China hat in der Gruppe der 10-14-Jährigen des Jahres 2010 (82 Millionen), die ab 2030 ins Berufsleben eintreten, mit rund 24 Millionen Mathe-Assen das Achtfache des US-Potenzials."... "Mit sogar 130 Millionen sind die jetzt 30-34-Jährigen die größte Generation aller Zeiten. Amerika müsste also noch mehr als bisher die Talente der übrigen Welt an sich ziehen, um weiter oben mitspielen zu können. Wenn das nicht gelingt, könnte der Tag kommen, an dem man den Zustand auch der einst unangefochtenen westlichen Top-Unternehmen daran bemisst, ob noch irgendjemand aus China daran interessiert ist, sie auszuspionieren oder gar zu kaufen." Zitat aus: Gunnar Heinsohn, Wettkampf um die Klugen. Kompetenz, Bildung und die Wohlfahrt der Nationen. Orell Füssli Verlag, 2019, Seite 86-87 Wer angesichts dieser Zahlen von fleißigen, disziplinierten und begabten Menschen noch daran glaubt, dass Europa durch die Einwanderung von ungebildeten, dafür aber rechtgläubigen Machos aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens, aus Aghanistan oder Irak diesen Rückstand ausgleichen kann, dem ist wirklich nicht zu helfen!
- Schwarmdummheit versus Individualintelligenz
"Naturfilmer haben es immer wieder in großartigen Aufnahmen dokumentiert: Ein Sardinenschwarm zieht friedlich durchs Meer und wird plötzlich von Delphinen eingekreist. Sie stoßen dabei Luftblasen aus und erzeugen so den Anschein einer Gefahr, der die Fische zusammentreibt. Hektisch schwimmen sie in immer enger werdenden Kreisen. Würden sie sich in alle Richtungen zerstreuen, wären sie sicher. Kein Delphin macht sich die Mühe, einem einzelnen Fischlein hinterher zu jagen. Die kollektive Panik führt dazu, dass sich jeder Fisch an dem anderen orientiert. Immer enger schwimmen sie aneinander gedrängt im Kreis. Was alle tun, kann ja unmöglich falsch sein! So wird der dichte Schwarm schließlich an die Oberfläche gedrängt und zur leichten Beute der Delphine und der Kormorane. Von Zehntausenden bleibt meist nur ein Dutzend übrig. Auch in den menschlichen Gesellschaften ist Schwarmdummheit die Regel. Das Wort Schwarmintelligenz ist ein sprachliche Fiktion, ein Produkt illusionären Wunschdenkens. Dieser Begriff ist Teil des Methodenarsenals zur Bereinigung der Realitätswahrnehmung der Bevölkerung, welches kürzlich hier und erstmals umfassend beschrieben wurde (1). Intelligenz ist immer Individualintelligenz, die von ererbter Begabung sowie von Fleiß und Disziplin abhängig ist. Diese Menschen erschaffen die Grundlagen der modernen Gesellschaften. Sie steigen mühsam auf das Dach des Gebäudes des Wissens in ihrem Fachgebiet und schauen von dort in unbekannte Gefilde. Damit ihre Intelligenz für die Gesellschaft von größtem Nutzen sein kann, müssen dort alle theoretisch möglichen Blickrichtungen eingenommen werden. So entstehen unterschiedliche, parallel konkurrierende Puzzleteile der Erkenntnis, aus denen sich mit der Zeit automatisch ein Bild zusammensetzt. Nur so kann man die momentane Realität einigermaßen objektiv abbilden." Zitat aus: Corona: Die Schwarmdummheit der Regierenden, von Marc DeSargeau, Link: https://www.fagulon.de/covid-19/die-schwarmdummheit-der-regierenden/
- So entsteht eine revolutionäre Monsterwelle
"1. Die Corona-Politik der Bundesregierung ist durch zwei Elemente charakterisiert. Erstens wurde zu spät und falsch reagiert, als es noch Zeit gewesen wäre, die Ausbreitung der Infektion einzudämmen. Die Pandemie-Pläne verschimmelten in den Schubladen. Als sie gebraucht wurden, fehlte es an allem. Andere Länder haben vorgemacht, wie es geht. Zweitens wurde mit dem Lockdowm eine objektiv falsche Überreaktion ausgelöst, die zu verheerenden Folgen in vielen Bereichen der Wirtschaft führen wird. Hinzu kommt die Einführung einer Maskenpflicht zu einem Zeitpunkt, an dem kaum noch Infektionen zu verzeichnen sind und obwohl die üblicherweise verwendeten Masken nachweislich wirkungslos sind. Zudem ist inzwischen bewiesen, dass die gegenwärtig großen Mengen von Tests automatisch tausende falsch positive Ergebnisse produzieren... 2. Im Herbst sind massenweise Pleiten von kleinen und mittleren Unternehmen unausweichlich. Sie sind noch nicht sichtbar, weil das Insolvenzrecht teilweise außer Kraft gesetzt wurde. Um diesen Prozess hinauszuzögern, soll jetzt sogar der Zeitpunkt der Meldepflicht weiter hinausgeschoben werden.... 3. Durch die massenweise Erschaffung von Geld aus dem Nichts (Chiralgeld) wird vermutlich eine ähnliche Situation eintreten, wie diejenige, die 1923 zur Inflation führte: Nach dem Deflationsschock kommt eine massive Inflation (8, 10). Wenn die Menschen merken, das ihr Erspartes noch weniger wert ist, als es durch die Negativzinsen ohnehin schon ist, dürfte es auch die bisher Gleichgültigen auf die Straße treiben. 4. Als Folge der Insolvenzen und des Zusammenbruchs des Euro wird das einsetzen, was an den Börsen in einer solchen Situation immer passiert: Eine hysterische Verkaufswelle, die der Herdentrieb-Psychologie der Börsianer geschuldet ist. Damit brechen die Kurse ein und viele Vermögen dürften sich in Luft auflösen, besonders wenn die ersten Banken zusammenbrechen. ... Wenn also die alten (noch einigermaßen unterdrückten) Wellen des Unbehagens und Protests mit den neuen zusammenfallen, ist eine Monsterwelle des (hoffentlich) friedlichen Aufstands nicht mehr zu vermeiden. Ähnlich wie damals 1989 werden dann Hunderttausende vor dem Kanzleramt und dem Reichstag demonstrieren und den Rücktritt der Regierung erzwingen. Was aber kommt danach? Die neuen kleinen Parteien und Bewegungen, die sich jetzt formiert haben, sind Amateur-Gründungen. Viele sind bereits jetzt durch Streit und Überforderung zerrissen und haben bestenfalls diffuse Wohlfühl-Programme. Es wird lange dauern, bis sich daraus wirksame politische Kräfte mit wirklich kompetenten Protagonisten entwickeln. Die AfD befindet sich in einem Prozess erbitterter Machtkämpfe und persönlicher Animositäten, die zudem von grundlegenden politischen Differenzen überschattet werden. Eine solche Partei hat vermutlich keine Kraft zur Neugestaltung der politischen Landschaft." Zitat aus: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-friedliche-monsterwelle-ploetzliche-politische-umwaelzungen-entstehen-durch-die-ueberlagerung-lange-unterdrueckter-wellen-a3310246.html von Marc DeSargeau, (auch als Podcast verfügbar)
- Die unterdrückten Wellen des Protests und Unbehagens
"1. Zunächst handelt es sich um die immer absurder werdenden Denk- und Sprechverbote im engen Kanal dessen, was als "politisch korrekt" gilt. Damit geht oft der Zwang einher, in seinem beruflichen Umfeld und auch im Bekanntenkreis eine Maske zu tragen, genau wie dies in der DDR der Fall war. Die unterdrückte Scham und Wut über diesen Zwang zur Verstellung und die Unterdrückung des „Unsagbaren“ bei den Themen Migranten, Islamisierung, Klima, Genderismus u.v.a.m. bricht immer stärker hervor. 2. Die Nutzung der Methoden der "passiven Lüge" in den Staatsmedien und großen Teilen der Konzern-Presse regen immer mehr Menschen auf. Man verwendet diese Methoden täglich zur Darstellung einer „Realität“, wie sie die links-grünen Redakteure gerne sehen würden. Auch hier sind die Analogien zu den DDR-Medien nicht zu übersehen.... 3. Die sich immer weiter verbreitenden Elemente der "Religion der Überkompensationen" (2) haben schon weite Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfasst. Ein Beispiel hierfür ist die Klimahysterie.... Damit einher gehen die Überkompensationen bei der Energiepolitik, die internationale Experten als die absurdeste des Planeten charakterisieren. ... Schließlich kann man noch den Genderismus erwähnen, der mit religiöser Inbrunst die Idee propagiert, dass die Geschlechter nicht biologisch, sondern durch (u.a. eigene) Prägung definiert sind.... 4. Die unkontrollierbaren Parallelgesellschaften von mehrheitlich fundamentalistisch-patriarchalisch lebenden Muslimen in Deutschland und ihre Ghettos sind oft zu sogenannten "no-go-Areas" geworden, wie dies auch in anderen westeuropäischen Ländern der Fall ist. Polizei und Justiz ziehen sich hier resigniert zurück und die wenigen Lokalpolitiker, die auf die Problematik hinweisen, werden als Querulanten diffamiert. ... 5. Der ständige Bruch der Verfassung, der Gesetze des Landes und internationaler Verträge durch die Bundesregierung erfolgte z.T. sogar ohne parlamentarische Bestätigung (7). Dies ist im Zusammenhang mit der illegalen Masseneinwanderung ebenso erfolgt wie bei der "Rettung" des Euro und setzt sich gegenwärtig fort durch die Einführung einer Schuldenunion innerhalb der EU durch die Hintertür eines Corona-Hilfsfonds. Dies leistet dem Zusammenbruch des Wirtschafts- und Finanzsystems Vorschub (8). Viele Bürger fragen sich deshalb, wieso solche massiven Gesetzesbrüche folgenlos bleiben. ..." Zitat aus: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-friedliche-monsterwelle-ploetzliche-politische-umwaelzungen-entstehen-durch-die-ueberlagerung-lange-unterdrueckter-wellen-a3310246.html von Marc DeSargeau, (auch als Podcast verfügbar)
- Durch Überlagerung unterschätzter Wellen stürzte die DDR ein
"1989 hat gezeigt, wie schnell eine Monsterwelle entstehen kann und wie friedlich das möglich ist, obwohl eine Armee-Division bereit stand und rund 100.000 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter in Alarm versetzt wurden. Zudem standen riesige Einheiten der Kampfgruppen bereit zur Mobilisierung. Es erschien also allen Beobachtern in der BRD und im Ausland völlig ausgeschlossen, dass dieser eiserne Koloss schnell kollabieren könnte. Genauso wie es viele Fachleute für unmöglich hielten, das riesige Frachtschiffe auf dem Kamm einer Monsterwelle zerbrechen oder unter ihr begraben werden könnten - bis es gelegentlich passierte. Alle waren vom Zusammenbruch der DDR-Machtstrukturen völlig überrascht, sogar die Stasi-Oberen. Dennoch ist das Unmögliche - auch der friedliche Durchbruch durch die jahrzehntelang unüberwindliche Mauer - innerhalb von wenigen Tagen gelungen. Jetzt wurden in blitzartiger Geschwindigkeit Machtstrukturen überwunden, die als unüberwindlich galten. Sie waren tatsächlich viel fester, militanter und besser ausgerüstet, als dies in der BRD der Fall ist. Dennoch verloren Partei und Staatssicherheit innerhalb weniger Wochen ihre Macht. Neuwahlen brachten unbekannte Politamateure ans Steuer und die Siegermächte des zweiten Weltkrieges stimmten der Wiedervereinigung zu. Eine einzige, von Künstlern organisierte Großdemonstration reichte, um aus der Überlagerung der Wellen des lange unterdrückten Unbehagens eine Monsterwelle zu erschaffen. Vorangegangen waren allerdings die Montags-Demos in Leipzig, die im Wesentlichen von den Kirchen unterstützt wurden. Im Gegensatz zur großen Demonstration vom 1.8. 2020 in Berlin waren es damals allerdings wichtige Persönlichkeiten, die sich an die Spitze der Bewegung stellten und ihr Gewicht und Schwung verliehen. Die Liste der etwa 20 Redner auf einem improvisierten Podest umfasste u.a. Christa Wolf, Stefan Heym, Christoph Hein, Marianne Birthler, Heiner Müller, Steffi Spira, Jan-Josef Liefers, Ulrich Mühe, Jens Reich und Friedrich Schorlemmer." Zitat aus: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-friedliche-monsterwelle-ploetzliche-politische-umwaelzungen-entstehen-durch-die-ueberlagerung-lange-unterdrueckter-wellen-a3310246.html von Marc DeSargeau, (auch als Podcast verfügbar)
- Die Wellen unter rigiden Oberfläche der DDR
"In der DDR ging es 1989 fast allen Menschen gut. Sie hatten Arbeit und ein auskömmliches Leben. Warum also eine plötzliche Revolution? Zunächst, weil durch Peristroika und Glasnost ein wesentlicher Teil des Eispanzers der Angst zu schmelzen begann, der die Gedanken und Gefühle der Menschen eingefroren hatte. Die berechtigte Furcht, durch Proteste alles im gewohnten Leben zu verlieren, wurde noch geringer, als man sich plötzlich nicht mehr allein wusste. Die Gefahr als isoliertes "feindlich-negatives Element" aus Beruf und Gesellschaft ausgestoßen zu werden, nahm ab. Es wurden einfach zu viele Menschen, die ihre Stimme erhoben. Die Montags-Demos in Leipzig verstärkten den Mut der Einzelnen in der Masse. Aber wichtiger war noch das Phänomen der Interferenz von lange unterdrückten Wellen der Aversion gegen Partei und Staat. Hauptsächlich entstand dies natürlich durch die Mauer und das demütigende Gefühl, in einem großen Gefangenlager zu leben. Hinzu kam, dass man in ARD und ZDF täglich erlebte, dass die westlichen Gesellschaften offenbar einen viel höheren Wohlstand und mehr materielle und ideelle Möglichkeiten boten, als die DDR und die sozialistischen Bruderstaaten. Ganz besondere Kraft hatte aber eine andere Welle: Das Hervorbrechen der Wut über die jahrzehntelange Demütigung durch die Lügen-Propaganda, welche die meisten Menschen im Interesse ihres beruflichen Fortkommens und der Familie nachbeten mussten. Sie trugen jeden Tag die Maske des zufriedenen sozialistischen Staatsbürgers mit dem festen Klassenstandpunkt und hassten heimlich diese Verkleidung. Ohne es sich wirklich einzugestehen, verachteten sie sich dafür, dass sie sich unter ihr verstecken mussten und es nicht schafften, sich davon zu befreien. Sprech- und Denkverbote wurden lange als notwendiges Übel akzeptiert. Hinter der Maske kochte aber die unterdrückte Wut und Scham." Zitat aus: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-friedliche-monsterwelle-ploetzliche-politische-umwaelzungen-entstehen-durch-die-ueberlagerung-lange-unterdrueckter-wellen-a3310246.html von Marc DeSargeau, (auch als Podcast verfügbar)
- Wie entstehen politische Monsterwellen?
"Das Phänomen der Überlagerung von Wellen (Interferenzen) ist aus der Physik bekannt: Es kann sich um Schallwellen, elektromagnetische Wellen aber auch um Wellen auf dem Ozean handeln. Hier entstehen die sogenannten Monsterwellen, die auch die größten Schiffe in kurzer Zeit zerbrechen und sinken lassen können. Die Kraft einer Welle überlagert sich mit derjenigen von anderen, bis schließlich eine Monsterwelle entsteht. Die Wellen müssen dafür eine ähnliche Frequenz haben. Solche Überlagerungen entstehen nicht nur an einem Ort, sondern gleichzeitig an vielen. Monsterwellen haben zwei bemerkenswerte Eigenschaften: Sie treten plötzlich, wie aus dem Nichts auf und entwickeln eine ungeheure Kraft. Genauso verhalten sich aber auch Wellen der Angst und/oder Wut in einer Gesellschaft. Jede einzelne von ihnen erscheint allein relativ harmlos oder ist leicht zu unterdrücken. Deshalb werden sie von den Regierenden nicht ernstgenommen. Durch die Überlagerung von Wellen ähnlicher Frequenz treten jedoch plötzlich Interferenzwellen und Resonanzwellen auf, in denen sich ihre Kraft vereint. Nur wenige sehen dies voraus. Solche Phänomene kann man auch in der Wirtschaft beobachten, wenn sich Krisen in einem scheinbar unaufhaltsamen Abwärtsstrudel aufschaukeln und schließlich in einem Crash enden." Zitat aus: Marionetten, Neo-Stalis und Monsterwellen, Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2021
- Die „Cancel Culture“
"Auf diesem Hintergrund werden die immer weiter gehenden Exzesse der „Cancel Culture“ gerechtfertigt. So sind in den letzten Tagen viele Accounts von unliebsamen Personen und Medien auf Facebook, Youtube und Twitter mit der üblichen Begründung der Verletzung der Community Standards dauerhaft gelöscht worden. Diejenigen, die einmal versucht haben, dagegen vorzugehen, wissen, dass es sehr kostspielig und oft aussichtslos ist. Diese Großkonzerne beauftragen nämlich extrem teure Anwaltskanzleien, die dem Gericht 60-100 Seiten einer Gegendarstellung in Englisch übermitteln. Diese zu übersetzen und zu widerlegen ist eine Riesenarbeit, die astronomische Anwaltsgebühren zur Folge haben kann. Hier regiert das übliche Prinzip: Wer am meisten Geld hat, besitzt auch den längeren Atem. Die meisten der „gecancelten“ Blogger, Youtuber und Medien werden sich also resigniert dem Urteil der Plattformen fügen müssen. Und wieder wirkt leider das Prinzip: Bestrafe Einen und erziehe Hunderte. Die ängstliche Selbstzensur wird zur alltäglichen Routine. Vielleicht ändert sich dies, wenn es Trump dauerhaft gelingt, diese Großkonzerne aus der sicheren Position der Technologieplattformen in diejenige der Medienkonzerne zu überführen. Dann können auch Sammelklagen in den USA eingereicht werden, was bei ungerechtfertigten Löschungen zu riesigen Schadenersatzklagen führen kann." Zitat aus: Die Kunst der passiven Lüge, Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2021











